Archäologin begeisterte mit Vortrag über Hemmaberg und Ephesos

Archäologin begeisterte mit Vortrag über Hemmaberg und Ephesos

Die Leiterin des Österreichischen Archäologischen Instituts Dr. Sabine Ladstätter präsentierte im Festsaal des Bundesschulzentrums Forschungsprojekte aus dem In- und Ausland, sowohl der Hemmaberg in Südkärnten als auch Ephesos in der Türkei standen im Fokus der Ausführungen.

Jüngste archäologische Ausgrabungen zeigen, dass der Hemmaberg seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. bis ins 7. Jahrhundert n. Chr. durchgehend genutzt wurde. Diese außergewöhnliche Fülle an Fundmaterial soll untersucht werden, um mehr über den Wandel der heidnischen Kulte und Kultgebräuche und die Veränderungen durch das Christentum zu erfahren.   

Die Schülerinnen und Schüler der HTL erhielten durch Dr. Sabine Ladstätter,  gebürtige Kärntnerin, Wissenschaftlerin des Jahres 2011 und seit 2018 Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, auch Einblick in die internationale Wissenslandschaft.

Das ständige Grabungsteam des ÖAI in Ephesos besteht neben Archäologinnen und Archäologen auch aus Wissenschaflterinnen und Wissenschafltern aus Komplementärdisziplinen. Neben den archäologischen Fächern finden   zahlreiche Disziplinen Anwendung: Alte Geschichte, Archäometrie, Bauforschung, Statik, Kunstgeschichte, Bioarchäologie, Biochemie, Botanik, Byzantinistik, Epigrafik, Konservierung und Restaurierung, Genetik, Geodäsie, Geografie, Geologie, Geophysik, Metallurgie, Mikrobiologie, Numismatik, Palynologie, Petrografie, Seismologie, Soziologie, Turkologie, Zoologie. Alljährlich sind durchschnittlich 150 wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bis zu 25 Nationen sowie 35 lokale Arbeitskräfte vor Ort beschäftigt und machen Ephesos zu einem archäologischen Großunternehmen.

Archäologin Dr. Sabine Ladstätter und Geschichteprofessorin Mag. Barbara Oberwalder sowie Schülerinnen und Schülern der 3 AHME, 3 AHWIM und 3 BHWII

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