Interregionales Projektmeeting „Engineering Education 4.0“ an der HTL Wolfsberg

Interregionales Projektmeeting „Engineering Education 4.0“ an der HTL Wolfsberg

Die HTL Wolfsberg war am 22. März 2019 Treffpunkt für das grenzüberschreitende Kooperationsprojekt „E-Edu 4.0“ („Engineering-Education 4.0 - Cross-border-education-network 4.0“), welches durch das Förderprogramm IT-AT (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung und Interreg Italien-Österreich) und den KWF (Kärntner Wirtschaftsförderungs-Fonds) finanziert wird.

Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz mit „E-Edu 4.0“ Projektpartner

Dir. DI Jürgen Jantschgi begrüßte die teilnehmenden Projektpartner von der Wirtschaftskammer Treviso-Belluno (Lead Partner), der FH Kärnten, der Universität Bozen, der Innovationsagentur Friuli Innovazione und vom Technologie-Transfer- und Innovationszentrum Udine T2I sowie den früheren Direktor und Mitinitiator dieses Projektes, Dr. Johann Persoglia.

Er erwähnte in seinen Ausführungen, dass es bei dieser internationalen Kooperation um ein länderübergreifendes Netzwerkprojekt gehe, welches Aus- und Weiterbildungsangebote für Lehrende, Schüler/innen, Student/innen und Fachkräften aus Unternehmen in Bezug auf Industrie 4.0 und Bildung 4.0 erarbeitet. Sowohl Lehrkräfte als auch Schüler/innen sollen sich mit diesen innovativen Angeboten im Bereich Industrie 4.0 zusätzliche Kompetenzen aneignen können. Die Projektdauer beträgt dreißig Monate und endet mit November 2020.

Anschließend stellte Projektleiter Prof. Ing. Harald Weilguni die bisherigen Projektergebnisse der HTL Wolfsberg vor. Damit unsere Schüler/innen zukünftig mit neuen Technologien arbeiten können, wird bereits an einem „Smart Lab“ mit Zukunftstechnologien gearbeitet und dieses dementsprechend eingerichtet. Ein zentrales Element dabei ist ein fahrerloses Transportsystem, welches Aufträge autonom umsetzt. Die an der HTL Wolfsberg selbst programmierte virtuelle Umgebung ermöglicht es, Übungen im Labor durchzuführen, ohne einen Eingriff in bestehende Systeme zu tätigen. Damit können Fehler beim Prozessablauf im Vorfeld erkannt und verhindert werden. Weiters kommen Datenbrillen wie beispielsweise die „Microsoft Hololens“ und selbsterstellte digitale Usermanuals zur Anwendung.

Für die neue Laborausstattung stehen durch das Projekt Fördermittel in der Höhe von rund 80.000 € zur Verfügung. Diese Investitionen stellen eine weitere Basis für die zukünftige praxisorientierte „Industrie 4.0“-Ausbildung an der HTL Wolfsberg dar. Durch die neue Lehr- und Lernumgebung ist es künftig möglich, den Schüler/innen die Lehrinhalte noch anschaulicher zu vermitteln. Schon in naher Zukunft werden den Schüler/innen der HTL Wolfsberg eine Fertigungslogistik, welche sich am neuesten Stand befindet, inklusive der Einbindung von „Augmented und Virtual Reality“ zur Arbeitsplatzgestaltung sowie eine vorbeugende Maschinen- und Anlagenüberwachung („Condition-Monitoring“) zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden interaktive Klassenraumelemente angeschafft, um vermehrt neue Lehr- und Lernkonzepte wie beispielsweise „Remote Learning“ erproben und nutzen zu können.

Am Programm des Projekttreffens stand auch ein Rundgang durch die Räumlichkeiten der HTL Wolfsberg, wobei Prof. Weilguni den Projektteilnehmer/innen die neuen Laborausstattungen mit dem fahrerlosen Transportsystem „Weasel“ präsentierte.

Beim Mittagsbuffet mit regionalen Schmankerln und Getränken durfte auch Bürgermeister Hans Peter Schlagholz willkommen geheißen werden. Er erwähnte in seiner Begrüßungsrede an die Projektteilnehmer, dass wir in unserer Stadt durch das Bundesschulzentrum einen echten Schatz haben und es dem Führungsteam der HTL Wolfsberg zu danken sei, dass die Zusammenarbeit mit der

Wirtschaft und das Engagement bei internationalen Projekten einen so hervorragenden Ruf erworben habe.

Am Nachmittag stellten die Projektpartner ihre Aktivitäten in den einzelnen Arbeitspaketen wie beispielsweise der Umsetzung der Lehr- und Lernformgestaltung in Abhängigkeit der Zielgruppen und den jeweiligen Projektfortschritt dar. Abschließend wurde der Zeitplan der Aktivitäten bis Dezember 2019 diskutiert und festgelegt. Das nächste Projektmeeting wird am 3. Oktober 2019 an der Freien Universität Bozen stattfinden.

Am Ende des Projektmeetings bedankte sich Direktor Jantschgi bei allen Projektteilnehmer/innen für die rege Mitarbeit beim Meeting und verabschiedete sich mit folgendem Wunsch: „Möge durch dieses Projekt ein Innovationsklima geschaffen werden, in welchem unsere Schüler/innen gerne und mit Begeisterung am Unterricht in den neuen Labors teilhaben“.

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